Blog · Automationen

Das Angebot in derselben Minute:
So verschickt Ihre Website Angebote selbst

27. Oktober 2026 · Celine Geipel · etwa 6 Minuten Lesezeit

Kurz gesagt

Haben Sie feste Preise oder einen Katalog, kann Ihre Website das passende Angebot verschicken, sobald ein Kunde das Anfrageformular abschickt. Der Kunde hat es in der Regel noch in derselben Minute im Postfach, berechnet aus Ihrer Preisliste und mit einem Link zur Terminbuchung. Sie geben dafür einmal Ihre Preise ab und lesen die Texte gegen. Danach läuft der Ablauf im Hintergrund, ohne zusätzliche Arbeit für Sie und Ihr Team.

Dienstagvormittag, 10:14 Uhr. Eine Kundin sucht eine Firma für die Endreinigung ihrer alten Wohnung, 85 Quadratmeter, drei Zimmer, Küche und Bad. Sie schreibt drei Reinigungsfirmen über deren Websites an. Um 10:15 Uhr hat sie das erste Angebot im Postfach, mit Preis, Leistungsumfang und einem Link, über den sie gleich einen Termin wählen kann. Die anderen beiden Firmen melden sich am Nachmittag und am nächsten Morgen. Da hat sie ihren Termin längst gebucht.

Die erste Firma hat für dieses Angebot nichts getan. Die Inhaberin stand um diese Zeit bei einem anderen Kunden und hat die Anfrage erst mittags in ihrem Postfach gesehen. Das Angebot war da schon draußen, und der Termin stand im Kalender. In diesem Beitrag lesen Sie, wie so ein Ablauf funktioniert, für welche Betriebe er passt und was Sie dafür einmal tun müssen.

Warum die schnelle Antwort so viel ausmacht

Viele Kunden fragen heute bei mehreren Betrieben gleichzeitig an, oft abends, am Wochenende oder in der Mittagspause. Wer zuerst ein klares Angebot schickt, setzt den Maßstab: Der Kunde weiß, was es kostet, was enthalten ist und wie es weitergeht. Alles, was später kommt, wird damit verglichen. Und wer ohnehin schnell entscheiden möchte, bucht oft bei dem Betrieb, der zuerst geantwortet hat.

Das heißt nicht, dass immer der schnellste Betrieb gewinnt. Eine schnelle und saubere Antwort zeigt aber, dass ein Betrieb gut organisiert ist und sich um seine Kunden kümmert. Für viele Kunden ist genau das ein Grund, sich für ihn zu entscheiden.

So läuft ein automatisches Angebot ab

Der Ablauf hat fünf Schritte, und keiner davon braucht Ihr Zutun.

1. Die Anfrage. Ihr Anfrageformular fragt genau die Angaben ab, die Sie für den Preis brauchen, etwa die Fläche, die gewünschte Leistung, das Paket oder den Ort. Auswahlfelder statt freier Textfelder sorgen dafür, dass die Angaben eindeutig sind.

2. Die Berechnung. Sobald der Kunde das Formular abschickt, wird der Preis aus Ihrer Preisliste berechnet, mit Ihren Grundpreisen, Zuschlägen und Mindestbeträgen.

3. Das Angebot. Der Kunde bekommt eine E-Mail mit seinem Angebot, unter Ihrem Firmennamen und mit Ihrem Logo, mit der Leistung, dem Preis und der Gültigkeit. Das dauert in der Regel weniger als eine Minute.

4. Der nächste Schritt. Im Angebot steht ein Link, über den der Kunde gleich einen freien Termin bucht. Er muss nicht anrufen und nicht auf einen Rückruf warten.

5. Die Nachfrage. Meldet sich der Kunde nicht, bekommt er nach einigen Tagen eine freundliche Nachfrage und später eine zweite. Jede Anfrage landet in Ihrem Postfach, und im Wochenbericht sehen Sie jeden Montag, welche Angebote verschickt wurden.

Was Sie einmal tun und was danach von allein läuft

Ohne zusätzliche Arbeit heißt: Sie tun am Anfang zwei Dinge und danach nichts mehr. Sie geben uns Ihre Preisliste oder Ihren Katalog, so wie Sie heute rechnen. Und Sie lesen die Texte, die in Ihrem Namen verschickt werden, und geben sie frei. Wir richten den Ablauf ein, rechnen mit Testanfragen nach und schalten ihn erst frei, wenn jedes Angebot stimmt.

Danach läuft alles im Hintergrund, auch wenn Sie gerade beim Kunden sind, im Feierabend oder im Urlaub. Ändert sich ein Preis oder kommt eine Leistung dazu, schreiben Sie uns kurz, und wir passen den Ablauf an. Sie müssen dafür keine Software lernen und nichts installieren.

Für welche Betriebe sich das lohnt

Das automatische Angebot passt immer dann, wenn sich Ihr Preis aus wenigen Angaben ergibt. Reinigungsfirmen rechnen nach Fläche, Art der Reinigung und Häufigkeit. Fahrschulen haben feste Pakete für die einzelnen Führerscheinklassen. Kfz-Werkstätten bieten Inspektion, Reifenwechsel oder Klimaservice oft zum Festpreis an. Fotografinnen und Fotografen haben feste Preise für Shootings, und Nachhilfeschulen rechnen nach Fach, Stunden und Anzahl der Termine.

Kalkulieren Sie jeden Auftrag einzeln, etwa nach einer Besichtigung, passt ein anderer Ablauf besser. Dann bekommt der Kunde sofort eine Eingangsbestätigung, schickt über das Formular gleich Fotos mit und bucht selbst einen Termin für die Besichtigung. Auch so sparen Sie sich das Hin und Her am Telefon.

Was in ein gutes automatisches Angebot gehört

Ein automatisches Angebot sollte genauso sorgfältig sein wie eines, das Sie von Hand schreiben. Es nennt den Namen des Kunden und seine Angaben, damit er sieht, dass seine Anfrage gelesen wurde. Es beschreibt die Leistung so, dass klar ist, was enthalten ist. Es nennt den Preis und wie lange das Angebot gilt. Und es sagt, wie es weitergeht, am besten mit einem Link zur Terminbuchung.

Weil sich manches erst vor Ort zeigt, gehört ein kurzer Satz dazu, dass das Angebot auf den Angaben des Kunden beruht und sich bei Abweichungen ändern kann. Für Sonderfälle, etwa eine sehr große Fläche oder einen Wunsch außerhalb Ihrer Preisliste, legen wir fest, dass statt des Angebots eine Bestätigung rausgeht und Sie sich persönlich melden.

Wie wir das für Ihren Betrieb einrichten

Das Angebot aus der Preisliste gehört bei uns zur Stufe Plus der Automationen, zusammen mit zwei Nachfass-Mails, der Bitte um eine Google-Bewertung und dem Wochenbericht. Die Stufe Start mit Eingangsbestätigung, Terminbuchung mit Erinnerung und einer Nachfass-Mail ist bei jeder Landingpage und jeder Website dabei. Wir richten alles ein, testen jeden Schritt und bleiben danach zuständig.

Welche Abläufe es sonst noch gibt, lesen Sie im Beitrag Automationen für kleine und mittelständische Betriebe und auf der Seite Automationen.

Häufige Fragen

Kommt das Angebot wirklich in derselben Minute?

Ja. Sobald der Kunde das Anfrageformular abschickt, wird der Preis aus Ihrer Preisliste berechnet und das Angebot per E-Mail verschickt. In der Regel liegt es innerhalb einer Minute im Postfach des Kunden, auch abends und am Wochenende.

Was passiert, wenn eine Anfrage nicht in meine Preisliste passt?

Für Sonderfälle, etwa eine sehr große Fläche oder einen Wunsch außerhalb Ihrer Preisliste, legen wir fest, dass statt des Angebots eine Eingangsbestätigung rausgeht. Darin steht, dass Sie sich persönlich melden, und Sie haben die Anfrage mit allen Angaben in Ihrem Postfach.

Muss ich jedes Angebot vorher freigeben?

Nein, sonst wäre der Vorteil der schnellen Antwort weg. Sie geben einmal Ihre Preisliste und die Texte frei, und wir prüfen den Ablauf vor dem Start mit Testanfragen. Danach gehen die Angebote direkt raus. Jede Anfrage landet trotzdem in Ihrem Postfach, und im Wochenbericht sehen Sie jeden Montag, welche Angebote verschickt wurden.

Was passiert, wenn sich meine Preise ändern?

Sie schreiben uns kurz, welche Preise oder Leistungen sich ändern, und wir passen den Ablauf an. Dafür müssen Sie keine Software lernen und nichts selbst einstellen.

Was kostet das automatische Angebot?

Das Angebot aus der Preisliste gehört bei GEOLeadAi zur Stufe Plus der Automationen. Dafür kommen zur Landingpage oder Website eine einmalige Einrichtung und ein kleiner Monatsbetrag für den laufenden Betrieb dazu. Den genauen Preis bekommen Sie schriftlich mit Ihrem Angebot.

Passt das zu Ihrem Betrieb?

Schreiben Sie uns kurz, wie Sie heute Angebote schreiben und wie Ihre Preise aufgebaut sind. Sie bekommen einen Vorschlag und ein schriftliches Angebot per E-Mail, kostenlos und unverbindlich.

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