1. Oktober 2026 · Celine Geipel · etwa 5 Minuten Lesezeit
Wenn jemand in Ihrer Region nach Ihrer Leistung sucht, sieht er oft zuerst Ihr Google-Unternehmensprofil, noch vor Ihrer Website. Dort stehen Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Fotos und Bewertungen auf einen Blick, und viele Kunden rufen direkt von dort aus an. Trotzdem werden viele Profile einmal angelegt und danach kaum noch angefasst. Mit dieser Liste prüfen Sie Ihr eigenes Profil in einer Viertelstunde.
So kommen Sie hin: Melden Sie sich mit dem Google-Konto an, mit dem Ihr Profil verwaltet wird, und suchen Sie bei Google nach dem Namen Ihres Betriebs. Über den Suchergebnissen erscheint dann die Bearbeitungsansicht. Um zu sehen, was Ihre Kunden sehen, öffnen Sie dieselbe Suche zusätzlich in einem privaten Browserfenster oder auf dem Handy.
Der Name im Profil sollte so lauten wie auf Ihrem Schild, Ihren Rechnungen und Ihrer Website. Zusätze wie Ort oder Leistung, etwa „Malermeister Müller Ulm günstig“, verstoßen gegen die Richtlinien von Google und können dazu führen, dass das Profil gesperrt wird. Was Sie anbieten, gehört in die Kategorien und die Beschreibung.
Die Hauptkategorie bestimmt stark, bei welchen Suchen Ihr Profil erscheint. Prüfen Sie, ob sie Ihre wichtigste Leistung trifft, also eher „Elektriker“ als „Bauunternehmen“. Unter „Weitere Kategorien“ ergänzen Sie, was Sie zusätzlich anbieten.
Falsche Öffnungszeiten ärgern Kunden mehr als fehlende. Vergleichen Sie die Zeiten mit Ihrer Website und tragen Sie Sonderöffnungszeiten für Feiertage und Betriebsurlaub ein. Mit Weihnachten und dem Jahreswechsel steht die nächste Gelegenheit bald an.
Rufen Sie die Nummer aus dem Profil einmal selbst vom Handy aus an und tippen Sie auf den Link zu Ihrer Website. Führt er auf eine alte Adresse oder eine Seite, die es nicht mehr gibt, verlieren Sie genau die Menschen, die schon interessiert sind.
Schauen Sie, welches Foto zuerst erscheint und wann das neueste hochgeladen wurde. Gut sind echte Bilder: die Außenansicht, damit man Sie vor Ort findet, Ihr Team, Ihre Räume und fertige Arbeiten. Ist das neueste Bild älter als ein Jahr, lohnt es sich, ein paar aktuelle nachzulegen.
Antworten zeigen, dass jemand zuhört. Bedanken Sie sich kurz für positive Bewertungen und reagieren Sie auf Kritik sachlich und ohne Rechtfertigung. Wer Ihr Profil später liest, achtet oft mehr auf Ihre Antwort als auf die Kritik selbst.
In der Beschreibung haben Sie Platz für einige Sätze dazu, was Sie machen, für wen und in welchem Gebiet. Unter „Leistungen“ tragen Sie einzelne Angebote ein. Beides hilft Kunden bei der Entscheidung und Google bei der Zuordnung. Fahren Sie zu Ihren Kunden, prüfen Sie auch das eingetragene Einzugsgebiet.
Manche dieser Punkte sind in zwei Minuten erledigt, andere brauchen regelmäßig etwas Pflege. Beim kostenlosen Marktauftritt-Check sehen wir uns Ihr Google-Profil zusammen mit Ihrer Website und Ihren Social-Media-Kanälen an und schicken Ihnen innerhalb von 48 Stunden schriftlich, was auffällt. Wenn Sie die Pflege ganz abgeben möchten, übernehmen wir sie mit dem Baustein Google-Profil und Website.