Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Betriebe

Diese Bedingungen gelten für Betriebe, also Unternehmen aller Branchen, und regeln die Zusammenarbeit mit GEOLeadAi, Inhaberin Celine Geipel.

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen GEOLeadAi, Inhaberin Celine Geipel, Schubertstraße 15, 72535 Heroldstatt (nachfolgend „Anbieterin") und ihren Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde").

Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmerinnen und Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Verbrauchervertrag im Sinne des § 310 Abs. 3 BGB kommt nicht zustande.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

§ 2 Leistungsgegenstand

Die Anbieterin erbringt Marketing- und Gestaltungsleistungen. Der konkrete Umfang ergibt sich aus dem jeweiligen Dienstleistungsvertrag. Angeboten werden insbesondere drei einzeln buchbare Bausteine:

Die Bausteine sind einzeln buchbar. Ein Bündelpreis besteht nicht.

Nicht Bestandteil der Leistungen sind die Einrichtung, Schaltung oder Betreuung von Werbeanzeigen des Kunden sowie die Übernahme von Werbebudgets. Schaltet der Kunde selbst Anzeigen, handelt er in eigener Verantwortung und auf eigene Rechnung. Die Anbieterin stellt ihm hierzu im Rahmen des Bausteins Landingpage ein schriftliches Anzeigen-Handbuch zur Verfügung, das die Einrichtung des Werbekontos, die Wahl von Kampagnenziel, Zielgruppe und Region, die Budgetsteuerung und den Aufbau der Anzeige Schritt für Schritt erklärt und Anzeigentexte für die jeweilige Landingpage enthält.

Die Landingpage wird einmalig nach den Angaben erstellt, die der Kunde im dafür vorgesehenen Formular der Anbieterin macht. Dazu gehören insbesondere Zielsetzung der Seite, Farbwunsch, vorhandenes Logo, Texte zu den eigenen Leistungen sowie die E-Mail-Adresse, an die Anfragen gehen sollen. Maßgeblich sind ausschließlich diese Angaben.

Es handelt sich um einen Dienstvertrag nach § 611 BGB. Ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet.

§ 3 Mitwirkung des Kunden

Der Kunde stellt der Anbieterin das erforderliche Rohmaterial zur Verfügung, insbesondere Fotos aus seinem Betrieb, sein Logo sowie vorhandene Markenvorgaben. Der Austausch erfolgt per E-Mail, bei größeren Dateien über einen von der Anbieterin benannten Übertragungsdienst.

Der Kunde sichert zu, dass er an dem überlassenen Material sämtliche erforderlichen Rechte besitzt, insbesondere Urheber- und Nutzungsrechte sowie die Einwilligungen abgebildeter Personen nach § 22 KUG und Art. 6 Abs. 1 DSGVO. Er stellt die Anbieterin von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung dieser Zusicherung entstehen.

Für den Baustein Google-Unternehmensprofil lädt der Kunde die Anbieterin als Managerin in sein Profil ein. Ein Zugriff auf das Google-Konto des Kunden im Übrigen erfolgt nicht und wird nicht verlangt.

Erforderliche Freigaben und Zugänge stellt der Kunde rechtzeitig bereit. Verzögert sich die Leistungserbringung, weil Material, Zugänge oder Freigaben ausbleiben, verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend. Die Vergütungspflicht bleibt hiervon unberührt.

§ 4 Kreative Gestaltung

Über die kreative Umsetzung des überlassenen Materials entscheidet die Anbieterin nach pflichtgemäßem Ermessen. Das betrifft Schnitt, Bildauswahl, Gestaltung und Text. Ein Anspruch auf eine bestimmte gestalterische Ausführung oder auf unbegrenzte Korrekturschleifen besteht nicht.

Offensichtliche Fehler, etwa unzutreffende Angaben zu Leistungen oder Preisen oder Namensfehler, korrigiert die Anbieterin nach Hinweis des Kunden ohne zusätzliche Vergütung.

Nach Lieferung der Landingpage hat der Kunde Anspruch auf genau eine kostenfreie Korrekturrunde. Sie umfasst Änderungen an Texten, Farben und Bildauswahl im Rahmen des vereinbarten Umfangs. Die Korrekturwünsche sind gesammelt in Textform mitzuteilen, per E-Mail an info@geoleadai.de oder über einen der öffentlich genannten Social-Media-Kanäle der Anbieterin, und zwar innerhalb von vierzehn Tagen nach Lieferung. Nach Ablauf dieser Frist oder nach Durchführung der Korrekturrunde gilt die Leistung als abgenommen.

Weitere Änderungen sind kostenpflichtig und werden vorab in Textform angeboten. Ein Anspruch auf fortlaufende Überarbeitung besteht nicht.

§ 5 Leistungszusagen

Die Anbieterin sagt ausschließlich Leistungen zu, die in ihrem eigenen Einflussbereich liegen. Das sind: die Erbringung der vereinbarten Leistungen im vereinbarten Umfang, die Bereitstellung sämtlicher Inhalte im Namen und im Auftritt des Kunden, die Weiterleitung eingehender Anfragen ausschließlich an den Kunden, die Kündbarkeit nach § 7 ohne Mindestlaufzeit sowie eine Rückmeldung auf Anfragen des Kunden innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.

Für die Lieferung gelten folgende Fristen, jeweils gerechnet ab dem Zeitpunkt, zu dem der Kunde alle erforderlichen Angaben, Freigaben und Zugänge vollständig bereitgestellt hat. Die Landingpage wird innerhalb von 48 Stunden erstellt und live geschaltet. Die Inhalte für den Start übersendet die Anbieterin innerhalb von sieben Tagen per E-Mail, damit der Kunde sie unmittelbar veröffentlichen kann. Danach liefert die Anbieterin monatlich, jeweils innerhalb von sieben Tagen nach Beginn des neuen Vertragsmonats.

Ausdrücklich nicht zugesagt werden eine bestimmte Anzahl an Anfragen, auch nicht als Höchstangabe, Termine, Abschlüsse, Umsätze, Provisionen oder bestimmte Kosten je Anfrage. Diese Ergebnisse hängen von Nachfrage, Wettbewerb, Lage und der Reaktion des Kunden ab und liegen außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin.

§ 6 Vergütung und Zahlung

Es gelten die im Dienstleistungsvertrag vereinbarten Beträge. Alle Preise sind Endpreise. Gemäß § 19 Abs. 1 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und daher auch nicht ausgewiesen.

Laufende Vergütungen sind monatlich im Voraus fällig, jeweils zum Kalendertag des Vertragsabschlusses. Einmalige Vergütungen sind mit Vertragsabschluss fällig. Die Zahlung erfolgt über den von der Anbieterin bereitgestellten Zahlungsweg.

Gerät der Kunde mit einer fälligen Zahlung mehr als vierzehn Tage in Verzug, ist die Anbieterin berechtigt, die Leistungserbringung bis zum Ausgleich auszusetzen. Ein Anspruch auf Nachlieferung ausgefallener Leistungen besteht in diesem Fall nicht. Gesetzliche Verzugsansprüche bleiben unberührt.

§ 7 Laufzeit und Kündigung

Verträge über laufende Leistungen werden auf unbestimmte Zeit geschlossen. Eine Mindestlaufzeit besteht nicht.

Beide Seiten können mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Vertragsmonats kündigen. Vertragsmonat ist der Zeitraum von einem Kalendertag des Vertragsabschlusses bis zum entsprechenden Tag des Folgemonats.

Die Kündigung bedarf der Textform, eine E-Mail genügt.

Für die Kündigung steht auf der Website der Anbieterin unter geoleadai.de/kuendigung eine ständig erreichbare Kündigungsschaltfläche zur Verfügung. Sie kann ohne Anmeldung genutzt werden. Der Zugang der Kündigung wird unverzüglich in Textform bestätigt, unter Angabe des Inhalts der Kündigung, des Datums und der Uhrzeit des Zugangs sowie des Zeitpunkts, zu dem das Vertragsverhältnis endet.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 8 Nutzungsrechte

An den von der Anbieterin erstellten und gelieferten Inhalten erhält der Kunde mit vollständiger Zahlung der jeweils fälligen Vergütung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht, beschränkt auf die Bewerbung des eigenen Unternehmens.

Landingpages, Websites und die zugehörigen technischen Strukturen werden für die Dauer des Vertrages bereitgestellt und betrieben. Mit Vertragsende werden sie abgeschaltet. Ein Anspruch auf Weiterbetrieb, auf Herausgabe von Quelldateien oder auf Übertragung besteht nicht, soweit nichts anderes ausdrücklich vereinbart ist.

Bereits gelieferte und veröffentlichte Beiträge darf der Kunde auch nach Vertragsende weiter verwenden.

Die Anbieterin darf erstellte Arbeiten zu eigenen Referenzzwecken verwenden, sofern der Kunde dem nicht in Textform widerspricht.

§ 9 Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Insbesondere haftet die Anbieterin nicht für ausbleibenden geschäftlichen Erfolg, für Reichweiten- oder Reaktionszahlen sowie für Entscheidungen der Betreiber von Plattformen, etwa die Sperrung, Einschränkung oder Löschung von Konten, Seiten oder Profilen des Kunden.

Für den Ausfall von Diensten Dritter, insbesondere Hosting, Plattformen und Automatisierungsdienste, haftet die Anbieterin nur im Rahmen der vorstehenden Absätze.

§ 10 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Beide Seiten beachten die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung. Soweit die Anbieterin im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, insbesondere bei der Weiterleitung von Anfragen aus der Landingpage, schließen die Parteien einen gesonderten Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Für die Rechtstexte auf den Seiten des Kunden, insbesondere Impressum, Datenschutzerklärung und gegebenenfalls einen Einwilligungshinweis, ist der Kunde als Verantwortlicher zuständig. Die Anbieterin bindet die vom Kunden bereitgestellten oder freigegebenen Texte ein und schuldet keine Rechtsberatung.

§ 11 Kennzeichnung von KI-Inhalten

Bei der Erstellung von Inhalten setzt die Anbieterin teilweise KI-Werkzeuge ein. Betroffene Inhalte werden gemäß Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 gekennzeichnet, etwa durch einen sichtbaren Hinweis im Video. Der Kunde verpflichtet sich, diese Kennzeichnung bei Veröffentlichung, Weiterverwendung oder Bearbeitung nicht zu entfernen oder unkenntlich zu machen.

§ 12 Vertraulichkeit

Beide Seiten behandeln die im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Geschäftsinformationen der anderen Seite vertraulich und geben sie nicht an Dritte weiter. Diese Pflicht besteht über das Vertragsende hinaus fort.

§ 13 Änderungen dieser Bedingungen

Die Anbieterin kann diese Bedingungen mit Wirkung für die Zukunft ändern. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Widerspricht der Kunde, kann jede Seite den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen.

§ 14 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Sitz der Anbieterin.

Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Aufhebung dieses Formerfordernisses.

Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Bei Widersprüchen zwischen diesen Bedingungen und dem Dienstleistungsvertrag gehen die Regelungen des Dienstleistungsvertrages vor.

GEOLeadAi · Celine Geipel · Schubertstraße 15 · 72535 Heroldstatt · info@geoleadai.de · geoleadai.de

Stand: September 2026

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